Der Kunst der Manifestation sind keine Grenzen gesetzt, wenn man die folgenden fünf Schritte beachtet und einhält. Diese mögen auf den ersten Blick einfach erscheinen, aber benötigen doch ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit und ehrlicher Zuwendung, denn jeder dieser Schritt kommt mit seinen eigenen Herausforderungen. Die 5 Schritte zur Manifestation sind:
- Die richtige Zielformulierung
- Glaubenssätze auflösen
- Visualisierung des Zielzustandes
- Fühlen des Zielzustandes
- Wiederholen und Loslassen
Die richtige Zielformulierung
Was will ich manifestieren? Diese Frage scheint auf den ersten Blick einfach zu beantworten. Aber bei genauerer Betrachtung stoßen wir oft auf die Erkenntnis, dass uns die Klarheit über unser Ziel fehlt. Vielleicht wünschen wir uns Glücklichsein, Erfolg oder Reichtum.
- Doch wie genau würde dies in unserem Leben aussehen?
- Was würde sich verändern?
- Was bedeuten diese Begriffe für mich überhaupt?
- Warum will ich es überhaupt erreichen?
- Was ist mein innerer Treiber?
- Warum ist dieses Ziel für mich relevant?
All diese Fragen helfen dabei, zum eigentlichen Kern unserer Zielvorstellung zu gelangen. Denn oft ist die erste Wunschvorstellung, die uns in den Kopf kommt, nur eine oberflächliche Ausprägung von dem, was uns im Leben wirklich fehlt.
Wenn du den Kern deines Zieles entdeckt hast, helfen die folgenden Punkte, die Zielformulierung für spätere Manifestationstechniken, zum Beispiel als Affirmation, vorzubereiten:
- Formuliere dein Ziel in der Gegenwart, als wäre das gewünschte Ereignis bereits eingetreten.
- Formuliere dein Ziel positiv und vermeide Verneinungen.
- Formuliere dein Ziel möglichst einfach und mit wenigen Worten.
- Vermeide es, dein Ziel in der Wunsch- oder Hoffnungsform zu formulieren. Sei davon überzeugt, dass du dein Ziel erreichen wirst.
Glaubenssätze auflösen
Glaubenssätze arbeiten im Hintergrund und sind uns meistens nicht bewusst. Sie haben oft einen restriktiven Effekt auf unsere Denkweise und in weiterer Folge auf unser Leben. Glaubenssätze können zwar auch positiv sein, doch die meisten sind leider negativ, haben sich im Laufe des Lebens in unserem Unterbewusstsein verankert, und halten einen von der Verwirklichung der Ziele und Träume ab. Genau diese Glaubenssätze müssen vor der Manifestation aufgelöst werden.
Der kritische Faktor ist unser innerer Türsteher, oder auch innerer Kritiker genannt. Dieser Türsteher trennt die Bereiche, zwischen unserem Denken (Bewusstsein) und dem, was wir glauben (Unterbewusstsein). Er dient als Filter, und stellt die Sinnhaftigkeit bzw. Wahrheit unserer Gedanken infrage. Dieser innere Kritiker ist auch der Grund, warum sich Manifestationen oft nicht verwirklichen. Wenn wir nicht daran glauben, dass etwas möglich ist, wird der Erfolg der Manifestation behindert.
Eine weitere Blockade, die sehr oft mit unbewussten Glaubenssätzen in Verbindung steht, ist die Angst vor Veränderung. Diese Angst sitzt im Unterbewusstsein und dient in erster Linie dem Selbstschutz. Diese Angst steuert uns, sodass wir auf den gewohnten Pfaden verharren. In solchen Fällen ist es ratsam bis notwendig, sich der eigenen Ängste bewusst zu werden und sie anzunehmen, um sie anschließend loslassen zu können.
Eine einfache, aber effektive Methode um den inneren Türsteher auszutricksen, ist es seine Ziele in der folgenden Frageform zu formulieren:
- Warum liebe ich es…?
- Warum fällt es mir so leicht…?
- Warum glaube ich immer mehr daran…?
- Warum lebe ich jeden Tag in Fülle?
- Warum fühle ich mich jeden Tag…?
- Warum erkenne ich jeden Tag meinen Wert?
Das Gehirn fängt an, Antworten auf diese Fragen zu suchen, welche auf das positive Ergebnis fokussiert sind. Die Fragen werden so formuliert, als ob das Ergebnis bereits eingetroffen ist. Durch das Fragen stellen, wird die analytische Barriere unseres Denkens umgangen. Da man sich eine Frage stellt, die das positive Ergebnis unterstreicht, versucht unser Gehirn nach Antworten auf genau diese Frage zu finden. Es ist nicht notwendig, sich diese Fragen selbst zu antworten, da das Unterbewusstsein selbständig nach den Antworten sucht und sie verankert.
„Ob du glaubst, du kannst es,
oder ob du glaubst, du kannst es nicht,
du hast immer recht.“
Henry Ford
Visualisierung des Zielzustandes
Nachdem wir die unangenehmen Punkte der Manifestation beseitigt haben, geht es nun einen Schritt weiter in die Verwirklichung. In dieser Phase geht es um die Vorstellung der Zielsituation. Wie wäre es, wenn das Ziel bereits eingetreten wäre?
Der Begriff „Visualisierung“ wird umgangssprachlich verwendet, aber sollte in diesem Kontext nicht zu eng gesehen werden. Das Sehen hat zum Überleben des Menschen natürlich einen starken Einfluss und ist ein wichtiger Grundstein für die Manifestation, aber wirklich effektiv wird die Manifestation erst, wenn auch die anderen Sinne in die Zielvorstellung eingebaut werden.
Während der Visualisierung begibt man sich in einen Zustand, in dem das Ziel bereits real ist. Man taucht tief in diese Vorstellung ein, und versucht alle Details des gewünschten Endzustandes zu erfassen. Am einfachsten ist es, diesen Zustand durch eine geführte Meditation aufzurufen, um sich bestmöglich zu entspannen und sich nicht selbst an alle Fragen erinnern zu müssen. Natürlich kann man sich auch ohne Hilfe von außen in diese Situation versetzen, und sich selbst die folgenden Fragen stellen. Sie dienen jedoch nur als Denkanstöße und Beispiele und hängen natürlich vom jeweiligen Ziel ab.
Visueller Fokus
• Was sehe ich?
• In welcher Situation finde ich mich wieder?
• Sind andere Personen anwesend?
• An welchem Ort befinde ich mich?
Auditiver Fokus
• Welche Umgebungsgeräusche kann ich in der Zielsituation wahrnehmen?
• In welcher Tonlage spreche ich?
• In welcher Tonlage sprechen die anwesenden Personen?
Kinästhetischer Fokus
• Was kann ich spüren und fühlen?
• Ist es warm oder kalt?
• Wie fühlt sich mein Körper an?
Olfaktorischer Fokus
• Was kann ich riechen?
• Wie riecht es?
Gustatorischer Fokus
• Was kann ich schmecken?
• Wie schmeckt es?
Fühlen des Zielzustandes
Dieser Punkt ist der wichtigste des gesamten Manifestationsprozesses. Die Reflexion darüber ist ebenfalls mit einer geführten Meditation am einfachsten zu erreichen. Es geht nun darum, welche Emotionen im Zielzustand auftauchen. Unsere Emotionen sind fest mit unseren Gedanken und unserer Frequenz verknüpft. Hier entscheidet sich, wie gut oder schlecht die Manifestation funktionieren wird.
Je intensiver wir die gewünschte Situation mit all ihren Aspekten wahrnehmen können, desto erfolgreicher das Ergebnis. Die ausschlaggebende Frage ist: Welche Emotionen verspüre ich in der manifestierten Situation?
Hier können wir unseren Verstand leicht austricksen, denn unser Gehirn kann nicht zwischen der Realität und intensiv gefühlten Gedanken unterscheiden. Je höher die eigene Frequenz bzw. die Frequenz unserer Gedanken, umso leichter und schneller werden Ziele manifestiert. Die Frequenz ist nichts anderes als Vibrationen. Je nachdem, in welchem Zustand wir uns befinden, ändern sich die Geschwindigkeit dieser Vibrationen. In einem Fülle-Zustand sind die Vibrationen schnell, in einem Mangel-Zustand sind sie langsam. Besonders stark wirken hoch bzw. schnell schwingende Emotionen wie Freude oder Dankbarkeit.
Wiederholen und Loslassen
Durch die intensive Auseinandersetzung mit den vorhergehenden Schritten und Fragestellungen wurde unser Unterbewusstsein bereits mit allen benötigten Informationen gefüttert und der Manifestationsprozess ist bereits in vollem Gange.
Es ist vorteilhaft, in der ersten Zeit, den Zielzustand mit allen Empfindungen und Emotionen regelmäßig in Erinnerung zu rufen. Durch Affirmationen, welche bereits bei der Zielformulierung entstanden sein könnten, kann man sich schnell in das Ergebnis hineinfühlen. Die eigenen Schwingungen passen sich dann den jeweiligen Emotionen an.
Hier gibt es unterschiedliche Techniken, welche sich für Manifestationen eignen, welche später noch vorgestellt werden. Diese sind jedoch optional, und nicht jeder wird sich von allen Methoden angesprochen fühlen.
Der richtige Zeitpunkt kann bei der Manifestation unterstützen. Beispielsweise ist unser innerer Türsteher im Schlaf, aber auch kurz nach dem Aufwachen bzw. kurz vor dem Einschlafen inaktiv. Unser Unterbewusstsein ist dann am empfänglichsten für Affirmationen, denn in dieser Zeit ist befinden wir uns im Theta Zustand. In diesem Entspannungszustand zwischen Schlaf und Wachsein ist es bereits möglich, das Unterbewusstsein direkt anzusteuern, denn das Bewusstsein ist stark eingeschränkt.
Man sollte sich jedoch nicht dauerhaft mit dem Ziel auseinandersetzen, da man, besonders wenn man noch ungeübt ist, zu sehr daran erinnert wird, dass der gewünschte Zustand noch nicht eingetroffen ist. Nun ist es an der Zeit loszulassen, denn nur dadurch können wir die neuen Dinge anziehen. Das Universum hat seine eigene Zeitlinie, die wir nicht beeinflussen können und die wir oft auch nicht verstehen. Das nicht mehr darüber Nachdenken und das Vertrauen ist der letzte, und vielleicht herausforderndste Schritt im Manifestationsprozess.
Loslassen bedeutet jedoch nicht, dass man nicht mehr aktiv an seinen Zielen arbeitet. Ganz im Gegenteil. Die eigene Entwicklung findet nämlich nicht nur in Gedanken statt, man richtet nun auch sein Handeln so aus, dass es die Manifestation unterstützt. Das Loslassen bedeutet in diesem Zusammenhang, sein Leben so zu gestalten, als ob man sein Ziel bereits erreicht hätte, bzw. so zu handeln, damit das Ziel auch möglichst leicht in Erfüllung gehen kann, ohne jedoch etwas zu erzwingen. Es kann sich im Leben nichts Neues manifestieren, wenn man sein Leben gleich lebt wie schon immer.
„Wenn du willst, was du noch nie gehabt hast,
dann tu, was du noch nie getan hast.“
Nossrat Peseschkian
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