“Der Schatz vom Flussufer” ist ein Auszug über meine kräuterkundliche Arbeit, und wurde im Servus Magazin Ausgabe 02/2023 abgedruckt. Ich möchte den Beitrag mit euch teilen, denn schon bald steht der Vorfrühling an, die Blütezeit der Schwarzerle. Insbesondere bevor die Blütezeit ihren Höhepunkt erreicht und die Pollen in die Luft abgegeben werden, ist ein geeigneter Zeitpunkt um Rinde, Kätzchen und Zapfen zu ernten. Im abgedruckten Beitrag stelle ich die Zubereitung einer Tinktur aus der Schwarzerlenrinde vor. Diese wird in der Volksheilkunde aufgrund der enthaltenen Gerbstoffe zur Behandlung kleinerer Wunden verwendet.

Die Schwarzerle ist ein Baum bzw. Strauch mit einer mystisch anmutenden Ausstrahlung. Er ist ein Schwellenbaum, der uns beim Übertritt in andere Bewusstseinsebenen unterstützt. So wie er selbst mit einer Wurzel im Wasser und einer anderen an Land steht, so hilft er auch uns dabei, das Bewusstsein und Unterbewusstsein zu verbinden. Wer sich also eher zu magisch-spirituellen Themen hingezogen fühlt, findet in der Schwarzerle eine starke Verbündete bei der Schatten- und Orakelarbeit. Hierbei, wie auch bei Manifestationstechniken, kann eine selbst hergestellte Erlentinte große Unterstützung bieten. Man darf nicht vergessen wieviel zusätzliche Energie unsere Ritualgegenstände beinhalten, wenn wir uns selbst in der Natur auf die Suche danach begeben, und bei der Herstellung unsere eigene Energie und Intentionen einbringen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen von “Der Schatz vom Flussufer”, in dem ihr sehr viel über die Mythologie der Schwarzerle, aber auch über meine kräuterkundliche Leidenschaft erfährt.

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